Nomen

Du lernst das Nomen zu finden: das Wort für einen Menschen, ein Tier, einen Ort oder ein Ding.

So machst du die Probe

  1. Suche ein Wort für einen Menschen, ein Tier, einen Ort oder ein Ding.
  2. Setze der, die oder das davor.
  3. Klingt es richtig, ist es ein Nomen.

Ein ausgearbeitetes Beispiel

Tippe das Nomen an. Der müde Igel gähnt.

  1. Es nennt ein Tier.
  2. Artikelprobe: Setze einen Begleiter davor: der Igel.
  3. Das klingt richtig, also ist es ein Nomen.
  4. „Igel“ ist das Nomen.
Weitere Beispiele

Tippe das Nomen an. Er liest ein spannendes Buch.

  1. Es nennt ein Ding zum Lesen.
  2. Artikelprobe: Setze einen Begleiter davor: das Buch.
  3. Das klingt richtig, also ist es ein Nomen.
  4. „Buch“ ist das Nomen.

Tippe das Nomen an. Die Freude ist groß.

  1. Es nennt ein Gefühl.
  2. Artikelprobe: Setze einen Begleiter davor: die Freude.
  3. Das klingt richtig, also ist es ein Nomen.
  4. „Freude“ ist das Nomen.

Achtung

  • Du tippst das Adjektiv an, zum Beispiel „müde“, weil es neben dem Nomen steht.

    Setze einen Begleiter davor. „Der Igel“ klingt richtig, „der müde“ klingt unfertig. Also ist „Igel“ das Nomen.

Tipps

  • Auch Namen sind Nomen: Lena, Berlin. Bei Gefühlen wie „Freude“ passt die Artikelprobe ebenfalls: die Freude.

Ausnahmen

  • Gedachte Dinge wie Freude oder Mut kannst du nicht anfassen. Sie sind trotzdem Nomen.

Warum das funktioniert

Ein Nomen benennt etwas. Vor ein Nomen kannst du immer der, die oder das setzen. Bei Verben und Adjektiven klingt das falsch. So hörst du den Unterschied.